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Aufspüren von Gasleckagen bei Biogasanlagen
 

Bei der Gasvisualisierung mittels Infrarotkamera nutzt man die spezifische Gaseigenschaft der Absorption von Wärmestrahlung in bestimmten Wellenlängenbereichen. Viele flüchtige organische Gase (VOC s) ähneln sich in dieser Eigenschaft, d. h. sie absorbieren besonders viel Strahlung bei ca. 3,2 - 3,4 Mikrometer Wellenlänge. Wird der Arbeitsbereich einer IR-Kamera mittels  Schmalbandfilter auf diesen Wellenlängenbereich eingeschränkt, so erreicht beim Auftreten von Gasen weniger Strahlung aus dem Bildhintergrund den Sensor. Hierdurch wird das gesuchte Gas in Form einer Wolke indirekt sichtbar, wenn es einen Temperaturunterschied zum Hintergrund aufweist. Das aufgenommene Bild wird in Echtzeit dargestellt und lässt sich zur Dokumentation als Filmsequenz abspeichern.

Mit Hilfe des bildgebenden Verfahrens der sehr kompakt aufgebauten FLIR Gasfinder-Kamera können große Oberflächen schnell und sicher erfasst werden. Hierbei kann es sich auch um Bereiche, die mit Kontaktmessgeräten bzw. Gasspürgerät oder mittels Leckspray schlecht oder nicht überprüfbar sind, handeln. Ein solches Beispiel sind z.B. die Foliendächer von  Fermentern, Nachgärern oder Gärrestlagern.

Beispiele aufgetretener Leckagen an Biogasanlagen können Sie mit diesem Video sehen. Mit dem Link Informationsblatt können Sie weitere Infos per Download erhalten. 

Nachstehende Abbildung zeigt das Beispiel eines Gasaustrittes im Bereich des Foliendaches. Das austretende Biogas ist  deutlich als Wolke erkennbar. Darüber hinaus wird deutlich, dass die komplette Darstellung des überwachten Bereiches möglich ist.

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Neben den bereits erwähnten Foliendächern kann eine Überprüfung aller  gasführenden Betriebsmittel und/oder Rohrleitungssystemen erfolgen. Somit lassen sich Gasaustritte, wie sie z.B. an Rohleitungsdurchführungen etc. auftreten können, sicher und effektiv erkennen.

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Zur Einschätzung der Leckage bzw. der entweichenden Gasmenge erfolgt im Rahmen unserer Dienstleistung eine zusätzliche Konzentrationsmessung mittels Laser-Methan-Messgerät. Durch die Verknüpfung beider Methoden und Vergleich mit durchgeführten Prüfgasfreisetzungen kann eine Klassifizierung und Relevanzbeurteilung der ermittelten Undichtigkeiten erfolgen.

Diese kostengünstige, sichere und effiziente Untersuchungsmethode der Ortung von Gasleckagen ermöglicht es auch Betreibern von kleineren Biogasanlagen regelmäßig wiederkehrende Untersuchungen an Ihren Anlagen durchführen zu lassen. Eine regelmäßige Überwachung steigert nicht nur die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage sondern sorgt auch für einen hohen Sicherheitsstandard und gewährleistet die Einhaltung von Umwelt- und Rechtsvorschriften. Durch die Vermeidung von Gasaustritten eine nachhaltige Gasproduktion erzielt, so dass sich ihre Arbeit und ihr eingesetztes Futter nicht zusammen mit dem entweichenden Gas "in Luft auflösen."

Um die Auswirkungen von Gasleckagen besser einschätzen zu können, sollten sie nachstehende Zahlen beachten:

Ein permanenter Gasverlust von 1 m³/h  

  • entspricht einer Reduzierung der erzeugten elektr. Leistung  von ca. 15.000 kWh/a. Dies ist ein Mindererlös von ca. 2.800,- €
  • verursacht eine äquivalente CO2-Emission von ca. 85 to/a. Mit dieser Emissionsfracht kann ein Mittelklasse-PKW eine Strecke von ca. 400.000 km zurücklegen
  • erhöht Ihren Futtermitteleinsatz und kostet Sie jährlich ca. 1.300,- €

 

Unsere Leistung für Biogasanlagenbetreiber:

Ortung und Nachweis von Undichtigkeiten an Fermentern,  Nachgärbehältern, Gärrestlagern, Rohrleitungen etc. durch:

  • Abscannen mit IR-Kamera u. Einzelprüfung durch Laser-Messung 
  • nachvollziehbare Dokumentation durch bildgebendes Verfahren 

Ihre Vorteile auf einen Blick: 

  • Steigerung der Wirtschaftlichkeit
  • Nachweis von Ausführungsmängeln / Gewährleistungsansprüche
  • Reduzierung von Brand- u. Explosionsgefahren
  • Vermeidung von Geruchsquellen / Steigerung der Anlagenakzeptanz

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